Birnen

Birnen

Die Birne gehört zu den am weitesten verbreiteten Obstsorten. Es gibt sie in ganz Europa (außer Nordeuropa, in Nordafrika, Westasien über Persien und den Himalaya bis nach Ostasien und Japan. Sie gehört zur Familie der Kernobstgewächse und es sind mehrere tausend Sorten bekannt. Birnen gehören in Deutschland zu den sehr beliebten Obstsorten. Wenn sie reif sind, sind sie sehr süß und saftig und eignen sich zum Beispiel gut für einen frischen Obstsalat. Birnen haben es auch in sich: Sie enthalten viel Eisen und Kalium, dazu stärken sie durch den Phosphorgehalt das Nervensystem.

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Sorten

  • Williams Christ: Die Williams Christ-Birne gehört zu den Klassikern der Birnen – nicht zuletzt auch, weil sie einem Schnaps ihren Namen gegeben hat. Sie war in England schon um 1770 bekannt. Die Früchte sind mittelgroß, mit glatter Haut. Ihr Geschmack ist fein schmelzend, saftig und süß mit einem für diese Sorte typischen kräftigen Aroma.
  • Tongern: Die Sorte ist ein Zufallssämling, der um 1811 in Tongern – Notre Dame in Belgien gezogen worden sein soll. Die Frucht ist mittelgroß bis groß, die Schale fest, glatt bis feinrauh und matt glänzend. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, feinzellig, schmelzend und hat viel Saft. Sie hat einen sehr angenehmen, süßsäuerlichen aromatischen Geschmack und ein harmonisches Zucker- Säureverhältnis. 
  • Gellerts Butterbirne: Diese Sorte wurde 1820 von Bonnet in Frankreich gefunden und in Deutschland nach dem geistlichen Liederdichter und Dichter der Aufklärung Christian Fürchtegott Gellert benannt. Die Frucht ist groß bis mittelgroß, stumpfgrün und mit sortentypischem braunen Rost. Die Sorte eignet sich als Tafelbirne, aber aus als Dörr-, Saft- und Konservenbirne. Sie ist sehr saftig, schmelzend und süß mit weinsäuerlichem Aroma. 
  • Conference: Die Sorte entstand 1894 in England. Die Frucht ist mittelgroß, flaschenförmig-länglich. Die Schale ist ziemlich rauh und grünlichgelb. Die Conference hat ein zart schmelzendes, sehr saftiges Fruchtfleisch. Sie ist eine vielseitige, hochwertige Tafelbirne, eignet sich aber auch zum Dörren und für die Verarbeitung. Sie schmeckt süß und aromatisch, sehr angenehm. 
  • Alexander Lucas: Diese Sorte wurde 1870 in Frankreich von ihrem Namensgeber Alexander Lucas gefunden und ab 1874 in den Handel gebracht. Sie hat große, gleichmäßig geformte Früchte. Sie ist eine typische Tafelbirne, der Geschmack ist süßlich, häufig etwas flach, aber sehr saftig.
  • Vereinsdechant: Sie wurde im Versuchsgarten des Gartenbauvereins Angers in Frankreich gefunden und 1865 nach Deutschland eingeführt. Die Frucht ist groß, kreiselförmig und etwas beulig mit einer zarten Schale. Sie eignet sich als Tafel- und Konservenfrucht, ist feinfleischig, sehr saftig und süß, edel gewürzt.